Die Pferde

Wir stellen euch unsere Pferde vor. Klickt auf die Überschriftsleisten mit den Namen und ihr erfahrt mehr.

Amira
Amira

Unsere Prinzessin war unser allererstes eigenes Spiesshof-Fohlen. Wie ihr Halbbruder Tequiero stammt sie von dem ägyptisch gezogenen asilen Vollblutaraberhengst „El Sareei Ali Baba“ ab.


Sie wurde in der Nacht zum 25.03.04 auf der Weide geboren. Dann muß sie wohl durch den Zaun gerutscht sein- in der Morgendämmerung stand sie jedenfalls ganz allein auf dem Hof!  Amira ist für ihre arabische Abstammung außergewöhnlich groß und kräftig, dabei aber sehr elegant.

 

Wie ihre Mutter Sissi kam sie als Braune zur Welt, wird aber ein Schimmel. Sie ist artgerecht in unserer Herde aufgewachsen und geht nach einer fundierten Grundausbildung durch Bettina im Unterricht mit. Sie ist sehr beliebt, auch für Ausritte, und erweist sich als zwar arabisch temperamentvoll, aber unerschrocken und lieb.

 

Amira hat die Prinzessinnenallüren ihrer Mutter Sissi geerbt und ist manchmal fast zu selbstbewusst, aber damit kann man gut umgehen. So sind sie halt, die Prinzessinnen! 

Chica
Chica

Andalusierstute, 1,53m  geb. 1993   
Chica kam  1996 halbwild, mager und verwahrlost aus Spanien zu uns. Nachdem wir sie in den ersten zwei Wochen ohne Halfter selbst in der Box nicht fangen konnten,  ist sie dann sehr schnell ein sehr zuverlässiges, bequemes und kooperatives Reitpferd geworden. Nur im Umgang schlägt ihre Vergangenheit noch manchmal durch. Sonst sehr nervenstark und selbstbewußt, verträgt sie keine Hektik und fürchtet sich noch immer vor schnellen Bewegungen in Kopfnähe.

Chica hat sich mit Bettina zusammen auf den Weg der Akademischen Reitkunst gemacht. Beide nehmen regelmässig an Kursen mit Bent Branderup teil. Diese Arbeit hat Chica zu einem Pferd gemacht, das mit extrem feinen und exakten Hilfen einhändig auf blanke Kandare geritten werden kann – ein tolles Lehrpferd für fortgeschrittene Reiter und eine Lebensversicherung im Gelände.

Paulchen
Paulchen

PaulchenKnabstrupperwallach, 1,53, geb. 1998

Der hübsche Tigerschecke ist eine der Stützen des Reitbetriebs. Er lässt sich kaum je aus der Ruhe bringen und geht mit Anfängern wie mit Fortgeschrittenen zuverlässig in Bahn und Gelände. Als junger Kerl hat er manchmal für Action in der Gruppe gesorgt, aber das hat sich längst gelegt. Inzwischen beweist er immer wieder seine Nervenstärke und Coolness.

 

Paulchen ist im Lauf der Zeit ein zuverlässiges und kooperatives Schulpferd geworden. Er ist sehr beliebt wegen seiner bequemen Gänge und seiner netten Art. Paulchen kann mit sehr feinen Hilfen geritten werden, vorausgesetzt, sie werden richtig gegeben. Trotzdem versucht er ab und an, die Führung selber zu übernehmen, vor allem, wenn er sich vom Reiter schlecht geführt fühlt.

Prinz
Prinz

Shetty-Welsh-Mix, Stck.1,10, geb. 1992

 

Prinz wurde als Fohlen auf einem Pferdemarkt von einer Familie gekauft. Die Kinder kamen aber mit dem jungen Hengst nicht gut zurecht. Deshalb tauschte man ihn auf einem Ponyhof gegen ein braves Pony ein. Dort wurden seine Manieren nicht besser: er ließ sich kaum führen, biss, trat und buckelte alle Reiter ab. Also wurde er immer wieder abgegeben, bis er schließlich mit viel Glück einen sachkundigen Besitzer fand, der ihn behandelte wie ein Pferd und nicht wie ein Spielzeug. Dort wurde ein umgängliches, williges Pony aus ihm, das jetzt auch schön im Unterricht mitgeht und uns viel Freude macht. Als der Vorbesitzer uns gefragt hat, ob wir ihn übernehmen würden, mussten wir nicht lange überlegen. Wir haben viel Freude an dem knuffigen kleinen Kerl.

Sissi
Sissi

Araberstute, 1,54, geb. am 29.01.95

Sissi war ein ehemaliges Berittpferd von Bettina, das nach der Grundausbildung zum Verkauf stand - wir konnten nicht widerstehen.

 

Sissi stammt über ihren Großvater Saher ox von Gazal und Hadban En´zahi ab. Sie ist vollbluttypisch sensibel, auch gegenüber falscher Behandlung und nicht für Anfänger geeignet, aber ein Traum für Reiter mit gutem, entspannten Sitz.

 

Ansonsten macht sie ihrem Namen alle Ehre: hübsch wie eine Prinzessin, kapriziös, elegant...aber Vorsicht: Sie hasst es, ihre Prinzessinnenfüßchen schmutzig zu machen und versucht alles, um Dreck und Wasser auszuweichen.

Sunny
Sunny

Wallach, polnischer Trakehner, geb. 2002, Stm. ca. 1,57 m

Sunny haben wir im Herbst 2005 aus Privathand gekauft. Der junge, dunkelbraune, kaum angerittene Warmblüter entsprach zwar nicht ganz dem Bild von der kompakten, gelassenen und schon etwas älteren Schimmelstute im Ponyendmass, nach der wir eigentlich gesucht hatten, aber er hat so nett geguckt ... außerdem hatte er schon so lange in seiner dunklen Gitterbox darauf gewartet, dass wir endlich kommen und ihn mitnehmen würden und niemand wollte ihn haben und überhaupt: Pferde kauft man sowieso am besten mit dem Herzen und meines hat er sofort erobert.

 

Sunny hat außer einem korrekten Gebäude und schönen Gängen ein außerordentlich freundliches, aufgeschlossenes Wesen und ist dazu noch unerschrocken und kooperativ - ein angenehmeres Pferd kann man sich kaum wünschen. Entsprechend gut macht er sich unter dem Sattel.

 

Sunny geht sowohl mit Anfängern als auch mit Fortgeschrittenen im Unterricht mit. Er ist willig und angenehm zu reiten, solange der Reiter weiß, was er will. Ab und zu hat er eigene Einfälle, die aber gut zu handeln sind.

Josephine
Josephine

Dülmener/Tarpan-Mix, geb. 1997, kam im Sommer 2009 zu uns.

Nach langer Suche nach einem wirklich kindertauglichen Pony fanden wir Josephine bei einer Händlerin im Pfälzer Wald.

 

Die hübsche Falb-Dame ist ein Fels in jeder Brandung, lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen (leider manchmal auch nicht durch ihren Reiter) und ist im Umgang absolut verlässlich. Unter dem Sattel ist sie sehr brav und cool, dabei aber fleißig. Sie neigt manchmal zu ponytypischen Sturheitsanfällen, aber damit können wir nach einer Zeit mit vielen Korrekturen gut leben und die Reitschüler auch. Durch ihr Kaliber ist sie auch von kleineren Erwachsenen gut reitbar.  Sie geht schön  mit ins Gelände, lässt die Kleinsten auf ihrem breiten Rücken voltigieren und ist alles in allem ein echter Schatz.

Tequiero
Tequiero

Tequiero kam am 05.07.04, wie Amira 2 Monate zuvor,  auf der Weide in der Herde zur Welt, und zwar zwischen acht und zehn Uhr morgens. Vor dem Frühstück waren es noch neun Pferde und danach plötzlich zehn!

 

Tequiero ist eine etwas elegantere Ausgabe seiner Mutter Chica - ein stolzer Spanier mit arabischem Touch. Er ist Bettinas Nachwuchspferd und wird von ihr im Sinne der akademischen Reitkunst ausgebildet. Er zeigt sich in seiner Ausbildung bislang sehr sensibel und lernwillig, allerdings wegen seiner Abstammung auch etwas explosiv, wie es zu erwarten war. Wir sind wirklich sehr gespannt, wohin sich dieses Pferd noch entwickeln wird - in jedem Fall aber macht er uns viel Freude.

 

Für ihn gibt es nicht so einen schicken Stammbaum, weil Chica aus Spanien keine Papiere mitgebracht hat. Vollblutmischlinge wie Tequiero werden in Spanien oft im Stierkampf und zur Doma Vaquera eingesetzt - Wenn man ihn flink und geschickt rennen, stoppen, wenden und die Ziege cutten sieht, weiß man, warum! Bettina führt die meisten Aus- und Wanderritte mit ihm, und er macht den Job des "Chefpferdes" sehr gut. 

Delilah
Tequiero

Delilah ist ein wunderhübsches Tigerscheckpony mit arabischem Einschlag. Sie ist zwar klein, aber sehr selbstbewusst und, wie es sich für eine kleine Prinzessin gehört, auch mal frech und ein bisschen eigenwillig. Sie ist noch sehr jung und befindet sich noch im Ausbildungstadium. Sie geht mit fortgeschrittenen Schülern im Unterricht und auch schön auf Ausritte mit und wird später sicher auch für Anfänger geeignet sein. 

Querida und Felize
Tequiero

Querida ist ein Wildfang aus Portugal. Sie wuchs dort in einer freilebenden Herde mit sehr wenig Menschenkontakt auf, was natürlich optimal für die Entwicklung eines Jungpferdes ist. Eines Tages sollte die komplette Herde zum Schlachter, weil der Eigentümer mit dem Grund, auf dem sie lebten, etwas anderes vorhatte. Zum Glück erfuhren ortsansässige Pferdeschützer rechtzeitig von diesem Vorhaben und es gelang ihnen, die allesamt jungen und gesunden Pferde freizukaufen. Von dieser Organisation haben wir Querida übernommen. Wir beschlossen, das Experiment "Wildpferd" fast blind zu wagen, kannten wir die Stute doch nur von Fotos und Videos. Wir vertrauten aber unserer Intuition und natürlich unserer Erfahrung und Sachkenntnis und so kam Querida Anfang August 2015 zu uns. Wie erwartet war die junge Stute tragend und so bekamen wir als kleine Zugabe die bezaubernde Felize, die am 12.09. bei uns geboren wurde. Beide Pferde entwickeln sich prächtig. Wir werden mit diesen typischen ursprünglichen Iberern sicher viel Freude haben.  

Shalou - RIP
Shalou

Wallach, Traber x Andalusier, 1, 55 cm,  geb.1995

Shalou war ein Mitleidskauf gegen besseres Wissen. Extrem abgemagert, hustend und fiebernd konnte man doch das sehr gute Pferd in diesem Klepper ahnen – leider konnte man ihn weder anfassen, noch aus der Hand füttern. Den Husten haben wir wegbekommen, aber das Pferd ist  sehr schwerfuttrig und schwierig geblieben.  Wir konnten ihn nur sehr langsam antrainieren.

 

Im Lauf der Zeit hat sich herausgestellt, dass Shalou offenbar sehr schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hat, so dass er eine besondere Form des Umgangs und mehr Verständnis für seine Schwierigkeiten brauchte als andere Pferde. Er zeiget ganz deutlich, dass er kein Sportgerät ist. Shalou fühlte sich wohl im Gelände, wo er zuverlässig und nervenstark auch weniger sichere Reiter trug, während er auf dem Platz nur für Leute geeignet war, die bereit waren , sich wirklich auf ihn einzulassen.

 

Shalou ist im März 2015 unerwartet, aber friedlich in seiner Herde gestorben. Wir vermissen ihn sehr.

Nepomuk - RIP
Nepomuk

Deutsches Reitpony, geb.1996

Nepomuk war wie Josefine seit Sommer 2009 bei uns. Wir haben ihn von einer Bekannten übernommen, die ihn aus sehr schlechter Haltung gekauft hatte, weil er zum Schlachter sollte. Nachdem er bereits in scheinbar gute Hände vermittelt war und von dort völlig abgemagert und nervlich zerrüttet zurückkam, haben wir beschlossen, ihm auf dem Spiesshof noch eine Chance zu geben. LEider war er gesundheitlich bereits so angeschlagen dass er sich nie wieder ganz erholt hat. Er ist am 20.o5.2014 über die Regenbogenbrücke gegangen.